Direkt zum Inhalt

Wanderweg Monte Soprano, Capaccio

Wanderweg Monte Soprano, Capaccio

Zu Fuß
Paestum
Ein panoramatischer Aufstieg entlang von Graten und Aussichtspunkten.
Mappa_Capaccio_Sentiero_Monte_Soprano

Capaccio-Paestum ist bekannt für seine griechischen Tempel, bietet jedoch auch ein mittelalterliches Dorf, ein Heiligtum und eindrucksvolle Berglandschaften mit Blick auf den Golf von Salerno.
Die Route beginnt am Heiligtum der Madonna del Granato (243 m, 10. Jh. n. Chr.), das auf einem antiken Tempel der Hera Granata errichtet wurde, einem Symbol der Fruchtbarkeit. Das Heiligtum ist von Salerno aus mit Zug oder SITA-Sud-Bus erreichbar und über lokale Busse angebunden. Der Weg folgt dem CAI-Pfad 410 und steigt entlang des Bergrückens bis zum Monte Soprano an, einem Aussichtspunkt über den Golf und das Calore-Tal. Die Wanderung beginnt auf einer Asphaltstraße in der Ortschaft Crispi bis zu einer Quelle auf der rechten Seite (die einzige entlang der Strecke), dann führt sie auf einen gestuften Maultierpfad. Nach etwa 500 Metern Aufstieg führt eine kurze Abzweigung nach rechts zu den Ruinen der Burg von Capaccio auf dem Monte Calpazio (Ort der Verschwörung von 1246 gegen Friedrich II.), mit Blick über die Ebene von Paestum von Punta Campanella bis Punta Tresino.
Zurück auf dem Hauptweg verläuft die Route weiter zwischen Kalksteinwänden, ähnlich denen der Alburni-Berge, abwechselnd durch Macchia und felsige Weiden. Auf dem flachen Gipfelbereich, jenseits einer Lichtung und des Waldes an den Hängen des Monte Polveracchio, erreicht man den 909 m hohen Gipfel mit Blick auf Capaccio, Trentinara, die Sele-Ebene, den Golf und Capri. Von hier führt der Weg 456 rechts hinunter nach Capaccio Capoluogo. Beim Weitergehen in Richtung Monte Soprano durchquert man einen kleinen Wald und wandert anschließend auf einem sanften Grat, der als „Dorsale der Hundert Mulden“ bekannt ist und durch große Felsplatten geprägt ist. Der Gipfel (1082 m), gekennzeichnet durch einen Steinhaufen und ein Gipfelbuch, bietet ein 360°-Panorama über Monte Sottano, Capaccio, das Meer und das Alburni-Massiv.

Variante

Die Gratüberschreitung kann bis zur Ortschaft Matadduni (1030 m) mit leichten Auf- und Abstiegen fortgesetzt werden. Die Aussicht reicht von Trentinara rechts bis Roccadaspide links und weiter zu den Orten Postiglione, Controne, Castelcivita, Ottati, Sant’Angelo a Fasanella und Corleto Monforte bis hin zum Cocuzzo delle Puglie, dem Monte Motola und dem nahegelegenen Monte Vesole. Der Gratweg biegt schließlich nach rechts ab und steigt zum Trentinara-Pass (1027 m) hinab, was weitere 200 Höhenmeter Abstieg und etwa 2 Stunden Gehzeit erfordert.